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STONE SOUR – Köln, E-Werk

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Was für ein Abend – was für ein Konzert. Trotz des Regenwetters und des nasskalten Oktoberabends schaffen es Corey und seine Crew zu begeistern.

Das letzte Aufeinandertreffen zwischen STONE SOUR und meiner Wenigkeit liegt bereits ein paar Jährchen zurück. Das müsste 2007 bei Rock am Ring gewesen sein, als Corey und Co mit „Come What(Ever) May“ zum zweiten Mal in Deutschland tourten. Lang genug um zu verdrängen wie gut die Jungs live eigentlich sind. Denn an diesem Oktoberabend in Köln haben STONE SOUR alles weggeblasen und mich (wieder einmal) vollkommen von ihren Live Qualitäten überzeugt. Mit HELLYEAH (u.a. mit Vinnie Paul) hatten sie standesgemäßen Support, der in Punkto Druck und Spielfreude ein würdiger Opener für die Deutschland Termine ist. Das Publikum war mit HELLYEAH bestens eingestimmt. Nachdem sich Vinnie Paul nach einer guten halben Stunde mit seiner Truppe hinter die Bühne verzog, hisste man den weißen Vorhang, hinter dem wenig später STONE SOUR mit „Mission Statement“ in ihr Set einstiegen.

Habe ich an dieser Stelle eigentlich schon erwähnt wie toll ich Vorhänge bei Konzerten finde? Gerade bei den Fans in der ersten Reihe ist es immer schön zu beobachten, wenn sich die Gesichter in ekstatisches Grinsen / Kreischen verziehen sobald der Vorhang fällt und die „Stars“ in wenigen Sekunden quasi aus dem Nichts vor einem stehen. Ihr wisst was ich meine, oder? Wie auch immer – was direkt auffiel: Es war laut. Laut und stickig. Stickig, weil das E-Werk seit Wochen ausverkauft war und sich bereits seit Einlass die Menge auf engstem Raum staute; laut war es, aber in einer guten Art und Weise: Laut und richtig schön druckvoll. Keine Rückkopplung oder ähnliches, im Gegenteil – Coreys Stimme kam über die gesamte Spielzeit glasklar rüber die Bässe waren punchy. Kompliment an den Mischer. Ihr merkt, hier gibt’s von meiner Seite aus nicht viel zu bemäkeln. Das Set war ebenfalls gut gemischt: ein, zwei Songs vom Debüt – vier, fünf von „Come What(Ever) May“ und – na klar: ein großer Batzen vom neuen Album „Audio Secrecy“. Inklusive den lautstark mitgesungenen Hits „Say You’ll Haunt Me“ und „Digital (Did You Tell)“, die selbst Corey ein fettes Grinsen ins Gesicht zauberten. Allgemein war Corey Taylor an dem Abend bester Laune. Er scherzte mit dem Publikum, animierte zum mitsingen und war einfach präsent. Ein Entertainer wie er im Buche stand. Jim Root und der Rest der Band hielt sich bis auf temporäres matteschwingen dezent im Hintergrund – was aber nicht wirklich störte.

Den großen Abschluss gab es dann im Zugabenblock mit „Hell & Consequences“ und „30/30-150“. Zwei beinahe-Klassikern, mit denen man das Kölner Publikum im Konfettiregen in die Kölner Nacht entließ, jedoch nicht ohne sich zu versichern ob sie beim nächsten Mal wieder dabei sein werden. Und glaubt mir, sie werden.

Fotos STONE SOUR:

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Fotos HELLYEAH:

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