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[L] COHEED AND CAMBRIA – KÖLN

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Am 07.04. spielten COHEED AND CAMBRIA in Köln – so gesehen der regionale Nachholtermin für ihren eigentlichen Auftritt beim VISIONS INDOOR FESTIVAL, den sie auf Grund der Chancenwahrnehmung LINKIN PARK als Support zu begleiten, absagten.

Um Punkt 21 Uhr betraten COHEED AND CAMBRIA die Bühne der Live Music Hall, welche zwar nicht ausverkauft, aber gut gefüllt war und eine gemütliche Amosphäse bot. Live- Unterstützung bekamen die New Yorker von einem Keyboarder sowie zwei Background- Sängerinnen, welche sich gut einfügten und die Songs an vielen Stellen abrundeten. Das Set ging von Anfang an gut ab, der Funken sprang ebenso direkt zu den Besuchern über, die die Band gut abfeierten. Nach drei Songs gab es die erste kurze Verschnaufspause und Sänger Claudio Sanchez äusserte sich mit einem kurzen “thank you”. Neben einem weiteren “thank you” im Verlauf des Konzerts gab es keine Ansagen, ausser ein paar Handzeichen die zum Feedback aufforderten. Man möchte fast meinen, dass live irgendwie der Bezug zu den Fans fehlt. Man kann zwar cool sein Set runterspielen, aber ein wenig Kommunikation sollte es schon geben.

Ansonsten lieferten COHEED & CAMBRIA soundtechnisch eine klasse Show mit mehr als guter Lautstärke hin. Die beiden Gitarristen ergänzten sich perfekt, gaben sich aber auch jeweils lange mehrminütige Solis die zum Verweilen in einem tranceähnlichen Zustand einluden. In solchen Momenten galt dem jeweils agierenden Seitenzupfer natürlich die volle Aufmerksamkeit. Sanchez spielte seine Gitarre mal blind hinter dem Rücken oder gar mit dem Mund, Stever hingegen ergänzte und steuerte seinen Sound mit einem Effekt durch einen Luftschlauch – beides entzückende Darbietungen. Während der Solo- Darstellungen verzog sich einer nach dem anderen von der Bühne, zuletzt der Drummer, der somit auch noch mehr Aufmerksamkeit als so mancher seiner Schlagwerker- Kollegen erhielt. Nach einigen Zugabenrufen kamen COHEED AND CAMBRIA zurück und spielten noch einige Stücke, die dankbar aufgenommen wurden. Auch wenn die Besucher songtechnisch gut bedient wurden und abgingen, kann man trotzdem nicht den Eindruck wiedergeben, dass diese, wohl wegen der fehlenden Kommunikation mit ihnen vollends zufrieden waren.

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