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[L] JIMMY EAT WORLD – Köln

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JIMMY EAT WORLD spielten den Auftakt- Gig Ihrer Deutschlandtermine in der Kölner Live Music Hall. Nicht nur die Veranstaltung stand in einem gutem Licht, war der Gig doch schon Wochen vorher ausverkauft, auch die Bühne strahlte auf Grund ein wenig zusätzlich installierter Beleuchtung für die Location überdurchschnittlich hell, was dafür auf jeden Fall erwähnswert und löblich ist. Doch es gibt nicht nur positives zu berichten wie man im Verlauf lesen wird. Schnell spielten die US- Alternative- Rocker ihre Hits durch, waren teils vielleicht auch etwas zu verlegen mit Ansagen. Was noch fehlte war der Bass- Sound – nicht das der Mix schlecht war, scheinbar gab es für eine lange Zeit eventuell gar unbemerkt, oder nicht schnell zu lösende technische Probleme – den Songs der Herren aus Arizona fehlte in jedem Fall was, alles klang zu klar. Beobachtete man den Basser Rick Burch, so wunderte man sich doch, dass aus seinem Saiteninstrument nichts nach außen zu vernehmen war. Dies war vom ersten Song an zu merken, bis hin zu einer kurzen Pause im späteren Verlauf des Konzerts, welche wohl nicht schon unbedingt die zur lautstark geforderten Zugabe war, sondern vielleicht um das Problem zu beheben, denn danach klang alles wie es auch sollte: Nicht zu soft, nicht zu hart – eingängig und nach vorn treibend. Der Unterscheid war deutlich zu vernehmen, aber scheinbar hat der Rest der Band den Rest den Patzer so gut wett gemacht, dass die Menge trotzdem jeden einzelnen Song, egal ob alt und kultig oder vom neuen Album “Chase The Light” abfeierte und, besonders im vorderen Halbkreis, ziemlich gut abging. Der hintere Halbkreis, etwas mehr aus “älterem” Publikum bestehend zollte aber auch regelmässig fleissig Applaus. Insgesamt ein cooler Gig von JIMMY EAT WORLD, wäre der Bass durchgängig dabei gewesen allerdings noch um einiges besser.

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