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QUEENS OF THE STONE AGE – Rated R

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V.Ö. 06.08.2010 – Interscope (Universal)

Ich weiss gar nicht mehr genau aus welchem Grund ich mir damals (auf den Tag genau vor acht Jahren) die “Songs for the Deaf” zugelegt habe. Die Platte hat mich jedenfalls total in ihren Bann gezogen, sei es nun durch die Luckie-Strike Stimme Mark Lanegans oder durch das grandiose Drumming von Dave Grohl – die Platte hatte was. Also musste auch der Vorgänger, der widerum zwei Jahre zuvor erschien, angeschafft werden. Kluge Köpfe haben jetzt schnell im Kopf gerechnet – genau – 10. Zehn Jahre ist die “Rated R” in diesem Jahr geworden. Da merkt man selbst wie alt man eigentlich ist…

Whatever – ich bin eigentlich kein Freund von aufgewärmten Re-Releases, aber diese Platte ist es würdig (auch ohne das Bonus-Material – worauf ich später zu sprechen komme) noch einmal veröffentlicht zu werden. Ich muss schon sehr lange nachdenken um eine handvoll Alben aufzuzählen, die aus genau dieser Zeit stammen und die ich immer noch in regelmäßigen Abständen höre (spontan fällt mir da nur Deftones – White Pony ein) – ich betrachte das ganz einfach mal als Qualitätsmerkmal. Die überaus guten Kritiken von damals bestätigen sich bei jedem Hören von selbst. Steve Huey von Allmusic bewies damals Weitblick, als er das Album “als wegweisend im Bereich moderner Rockmusik des neuen Millenniums” sah – er sollte Recht behalten. Über die Songs zu schreiben bietet sich in dem Fall eher weniger an – diese gehören schliesslich zum Allgemeinwissen eines Rockfans. Gestattet mir nur eine kurze Anmerkung: Im Laufe der Zeit kristallisierten sich gerade die ruhigen und sphärischen Songs wie “Auto-Pilot” und “In The Fade” zu meinen ganz großen Favoriten. Im Kontext zu den teilweise durchgeknallten Songs und den Stonerrocknummern die uns das geniale Duo Josh Homme und Nick Olivieri darboten eine super Mischung.

Kommen wir jetzt zu dem Bonbon:

Label Universal liefert zu der regulären “Rated R” eine Bonus-CD mit Liveaufnahmen vom Reading Festival 2000, sowie einige B-Seiten (fünf + ein Live-Track) sowie ganze neun Tracks vom Reading inklusive des bombastischen “Better Living Through Chemistry”. Also wers noch nicht sein eigen nennen kann, kaufen!


“Nicotine, Valium, Vicodin, Marijuana, Ecstasy and Alcohol”

10/10

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