2rock.de

Rock, Roll & Alles-Core

Social Distortion  - Hard Times Nursery Rhymes

SOCIAL DISTORTION: Hard Times Nursery Rhymes

| Keine Kommentare

V.Ö. 14.01.2011 (Epitaph) Während ich diese Zeilen schreibe hat der SOCIAL DISTORTION Kopf Mike Ness bereits mit den Arbeiten am Nachfolger zu „Hard Times Nursery Rhymes“ begonnen. Scheint ganz so, als wäre der knapp 50jährige Ness wieder voll und ganz auf den Geschmack gekommen. Bevor aber „Hard Times Nursery Rhymes“ in den Regalen stand, liess die Band ihre Fans eine halbe Ewigkeit auf ein neues Album warten. Vorgänger „Sex, Love and Rock ‘n’ Roll“ erschien 2004.

Mit der gut sieben Jahre langen Wartezeit stiegen auch die Erwartungen an das neue Album ins unermessliche, was man einigen Kritiken entnehmen kann. Ich für meinen Teil hatte die Platte nicht auf dem Schirm, ergo auch keine Erwartungen oder Enttäuschungen. Warum auch? Ness und Band verstehen ihr Handwerk und wissen nach wie vor, wie man gute Rocksongs schreibt. Schon beim ersten Durchlauf hatte mich die Platte mit „Gimme The Sweet And Lowdown“ oder „Diamond In The Rough“ schon überzeugt – da stören auch die Background Sängerinnen bei der ersten „richtigen“ Nummer „California (Hustle And Flow)“. Arschtritt-Punkrock braucht man hier nicht zu erwarten (tut auch hoffentlich niemand). SOCIAL DISTORTION liefern soul- und blueslastige Punkrock Nummern in jeglichen Variationen. Man merkt allen Songs eine gewisse Gelassenheit an, die man von einem gut 50jährigen, yogabetreibenden Punkrock-Veteran fast schon erwarten kann. Dass die Songs und das Album in der breiten Masse mittlerweile Akzeptanz gefunden haben sieht man nicht zuletzt an den vier ausverkauften Shows, die SOCIAL DISTORTION im Juni in Hamburg spielen werden.

Hinterlasse eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.

*