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THE BLACK PACIFIC – The Black Pacific

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V.Ö. 17.09.2010 (SideOneDummy) Ob es jetzt an dem ständigem Touralltag oder internen Differenzen lag, kann und will zum jetzigen Zeitpunkt keiner sagen (obwohl Flechter Dragge in letzter Zeit immer öfter Andeutungen macht) – Fakt ist: Jim Lindberg hat Pennywise im letzten Jahr verlassen und sich keine zwölf Monate später mit seiner neuen Band The Black Pacific zurückgemeldet. Den zwei im Juni veröffentlichten Songs, liess Lindberg dann im September das selbstbetitelte Debüt folgen, welches er zusammen mit Alan Vega (Drums) und Davey Latter (Bass) im Frühjahr aufnahm. Lindberg selbst hat neben den Gesangsspuren erstmalig die Gitarrenparts selbst eingespielt. Man hat das Gefühl, dass sich der ehemalige Pennywise Sänger sich aus einem Jahre lang gewachsenem Korsett zwängt und endlich mal das machen kann, worauf er Bock hat. Im Umfeld von Black Pacific liess man verlauten, dass Pennywise dieses Album vor zehn Jahren hätten machen müssen. Was das genau bedeutet: Lindberg kann sich hier nach Herzenlust autoben und bringt ein unbeschwertes, 1a Skate-Punk Album an den Start, dass Spass macht. Hier wurde kein Song durch die gleiche Schablone gepresst. Ich denke zwei Dinge waren Jim Lindberg bei diesem Album wichtig: Endlich selbst zur Klampfe greifen und losrocken und der Welt zeigen, dass man auch Songs abseits des Pennywise Schematas schreiben kann. Wirkt manchmal etwas angestaubt und man kriegt 90s Flashbacks, aber im großen und ganzen hat er seinen Job gut gemacht. Bin gespannt wie das ganze live umgesetzt wird.

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